Die Tiere sind los – Faschingsfeier im PBZ Waidhofen/Thaya.
19.01.2026
19.01.2026
Jede Menge entlaufener Zootiere wurden im PBZ Waidhofen/Thaya gesichtet.
Am 19. Jänner nachmittags herrschte im PBZ Waidhofen/Thaya kurzzeitig tierischer Ausnahmezustand: Flamingo, Pfau, Wolf, Rehe & Co wurden gesichtet – und das gleich in beachtlicher Anzahl. Da watschelten doch plötzlich Flamingos durch die Gänge, Bären tanzten Polka und Wildkatzen schlichen über die Tanzfläche. Doch inzwischen konnte Entwarnung gegeben werden: Niemand ist entlaufen, vielmehr wurde ausgelassen Fasching gefeiert. Getreu dem Motto „Wehe, wenn sie losgelassen!“ sorgte die tierische Truppe für ordentlich Wirbel, beste Laune und so manches Schmunzeln. Wer sich genau hinter den Masken verbarg, blieb zwar nicht in allen Fällen eindeutig erkennbar – fest steht jedoch: Zahlreiche engagierte Ehrenamtliche sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses, allen voran Kaufmännischer Direktor Rainer Hirschmann als Flamingo, hatten ein gemeinsames Ziel. Sie wollten den Bewohnerinnen und Bewohnern einen unvergesslich fröhlichen Nachmittag abseits des Alltags bescheren. Stundenlang flatterten, hüpften und tanzten die Tiere durch das Haus und ließen sich nur kurz mit Krapfen und Kaffee zähmen. Doch kaum war der letzte Bissen verdrückt, ging das Spektakel schon wieder weiter: Gemeinsam mit den Bewohnerinnen und Bewohnern wurde die Cafeteria kurzerhand zur Safari-Tanzfläche umfunktioniert. Für den richtigen Sound sorgten „Die Schlosskogler“, die mit Showeinlagen und Stimmungshits wie „Oben gute Laune, unten gute Laune“ den musikalischen Käfig endgültig öffneten. Die Tanzfläche war gestopft voll: Kühe, Kälber, Bambi, Pfau, Bär, Wolf und viele Wildkatzen bewiesen eindrucksvoll, dass man auch mit Fell, Federn oder Hufen erstaunlich gut das Tanzbein schwingen kann. Kurzzeitig konnte auf dem Tanzparkett eine kleine Biene gesichtet werden, die sich unbeirrt ihren Weg über die Tanzfläche bahnte. Beim Zusammenräumen am Ende des Nachmittags waren noch immer alle Tiere brav vor Ort. Doch dann verloren sich ihre Spuren. Zurück blieben lachende Gesichter, Muskelkater vom Tanzen und die leise Hoffnung, dass der Zoo nächstes Jahr wieder ausbricht. „Ein riesiges Dankeschön an alle, die dieses fröhlich-freche Faschingsfest möglich gemacht haben“, freut sich die Leitung des Hauses.